Kühe Station Fellhornbahn - Alpe Schlappold in Oberstdorf
Kühe Station Fellhornbahn - Alpe Schlappold in Oberstdorf
Alpe Schlappold › Tiere

Unsere Kühe

Zweimal am Tag (morgens und abends) werden die Kühe in den Stall getrieben und gemolken. Das erste Mal geschieht dies morgens um ca. 5 Uhr. Um ca. 8 Uhr werden sie dann wieder auf die Weide zurückgebracht. Nachmittags um ca. 16 Uhr werden die Kühe dann wieder eingetrieben und um ca. 17:30 Uhr gemolken. Um ca. 19 Uhr werden die Kühe dann wieder ausgetrieben.

Unsere 80 Kühe kommen von 19 Bauern aus Oberstdorf und dem Kleinwalsertal. Anfang Juni werden die Kühe aufgetrieben. Zuerst sind wir auf der unteren Alpe „Schlappold Höfle“. Nach ca. 14 Tagen ziehen wir weiter zur Alpe Schlappold. Je nach Witterung hat ein Alpsommer 95-110 Melktage. Jeder Bauer muss für jede Kuh die bei uns sömmert ein Tagwerk (1 Tag Arbeit) ablegen. Hier wird größtenteils die Weide gepflegt, z. B. Steine wegräumen, die von Lawinen in die Weiden gerissen wurden, Unkraut mähen, etc. Außerdem wird bei jedem Melken die Milchmenge pro Bauer gewogen und aufgeschrieben, so dass am Ende des Sommers eine genaue Abrechnung erfolgen kann.

Wenn es die Witterung erlaubt (wenn es nicht schneit oder die Weide „ausgeht“) ziehen wir Anfang September wieder ins untere Lager (Schlappold Höfle) und am Matthäustag (21. September) wieder ins Tal. Wenn den Sommer über kein Unglück passiert ist, werden die Kühe am Viehscheid (für Sennalpen am Matthäustag) geschmückt. Die Kuh die am meisten Milch gegeben hat, bekommt einen großen Blumenkranz und wird vor der Herde geführt.

Kuhkopf

Das Kuhhorn

ALLE Kühe bei uns haben Hörner. Das Kuhhorn ist ein wichtiges, durchblutetes Organ. Nur eine behornte Kuh behält ihre volle Lebensenergie, die zusätzlich durch das kräuterreiche Futterangebot begünstigt wird. Dies wirkt sich auf deren Verdauung aus und folglich auf die Qualität der Milch, sowie auch deren Endprodukte Käse, Joghurt und Buttermilch.